Sie finden hier die komplette Sammlung der Hausrezepte
für Hund und Katze zum Selbstbehandeln mit homöopathischen Mitteln.
Bitte beachten Sie:
Bei schwerwiegenden Erkrankungen oder Verletzungen sollten
Sie unbedingt einen Homöopathen oder Tierarzt aufsuchen!
Grundsätzlich sollten Sie sich an folgende Regeln
halten
- Nur alltägliche Beschwerden sollten Sie selbst behandeln.
- Chronische Erkrankungen erst ärztlich abklären lassen.
- Von einem Arzt verordnete Medikamente sollten Sie nicht alleine absetzen! Dies kann unter Umständen zu lebensbedrohlichen Situationen führen!
- Treten während einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung plötzliche akute Symptome auf, versuchen Sie diese nicht selbst in den Griff zu bekommen. Wenden Sie sich an Ihren Homöopathen.
- Beachten Sie auch seelische Aspekte, nicht nur die körperlichen Symptome.
- Zur Selbstbehandlung sollte man nur ein Mittel auf einmal einnehmen, nicht mehrere gleichzeitig.
- Wenn sich der Zustand verschlimmert -> Ab zum Homöopathen oder Arzt!
- Wenn innerhalb von drei Tagen sich nichts bessert -> Ab zum Arzt!
- Sofort zum Arzt, wenn ein unerklärlicher Gewichtsverlust auftritt, starke Erschöpfung, Schwindel, Husten mit Blut, starke Kopfschmerzen, nicht heilende Wunden, Rückenschmerzen, Knoten oder Verdickungen in Brust oder Hoden, sich verändernde Muttermale, starke Bauchschmerzen, Schellungen und Schmerzen in den Beinen, Schmerzen in der Brust, Blut in Stuhl oder Harn, Atemnot, Flüssigkeit oder Blut aus der Brust, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden oder Heiserkeit!
Rezepte

Dieses Mittel eignet sich bei jeder Art von Eiterungen. Jedoch gibt es eines zu beachten: Soll die Vereiterung sich öffnen, so dass der Eiter schnell abfließt, verwendet man eine niedere Potenz und gibt öfters je eine Gabe (also z.B. D4 3mal am Tag).
Wenn sich die Eiterung nicht öffnen soll, so verwendet man höhere Potenzen und gibt die dafür seltener (z.B. D30 einmal am Tag).
Hepar sulfuris

Das Tier hat nach einer Verletzung eine Eiterung. Wunde ist blutig und nässend, sie ist schmierig. Die Entzündung ist häufig stark angeschwollen, sie bildet schlecht riechende Sekrete.
Mercurius solubilis D12
Akut stündlich, maximal 4 Einzeldosen, oder 4mal pro Tag, maximal 4 Einzeldosen

Das Tier hat eine langandauernde Eiterung. Hilft auch gegen Abszesse.
Silicea D12
3mal am Tag, maximal 5 Einzeldosen

Bei eitrigen Entzündungen, auf dem Höhepunkt der Eiterung. Kann auch zur Nachsorge verwendet werden.
Das Tier ist empfindlich gegenüber Berührungen und Kälte.
Hepar sulfuris D12
3mal am Tag, maximal 5 Einzeldosen

Lachesis ist besonders vielseitig in seiner Wirkung als Heilmittel, es sollte aber nur von einem erfahrenen Menschen angewandt werden. Man kann es bei Entzündungen aller Art verwenden, auch bei Entzündungen der Gebärmutter.
Lachesis D12

Erbrechen von hellrotem Blut, mit Tendenz zu einer gallertartigen Masse.
Erbrechen der Nahrung mit saurer Flüssigkeit, Erbrechen von unverdauten Dingen.
Ferrum phosphoricum

Erbrechen von Säure, saure Flüssigkeit, nicht essen.
Erbrechen von geronnener Masse und sauren Flüssigkeiten. Dunkle Substanz wie Kaffeesatz.
Erbrechen von wässrigem, faserigem, transparenten Schleim.
Natrium mur

Erbrechen von unverdauten Speisen, wenn Ferrum phosphoricum nicht ausreicht. Erbrechen während der Zahnung.
Calcium fluor

Giftgrünes Erbrechen, Übelkeit und bitterer Geschmack im Mund. Erbrechen von grünlicher Nahrung. Dauernde Übelkeit.
Natrium sulfuricum

Kali mur
Erbrechen von dunklem, klumpigem, klebrigem Blut. Erbrechen von dickem, weißen Schleim.

Erbrechenes ist sauer, flüssig, käsig. Zunge ist gelb cremig belegt.
Natrium phos

Übelkeit und Erbrechen von sauerem, bitterem Essen und Blut.
Kalium phosphoricum

Erbrechen nach kaltem Wasser. Neugeborene erbrechen oft und wollen gepflegt werden. Erbrechen bei schwieriger Zahnung.
Calcium phosphoricum

Jungetiere erbrechen sobald Pfleger da ist. Erbrechen am Morgen, dazu Frösteln.
Silicea

Der Hund oder die Katze hat große Übelkeit am Morgen nach dem Fressen.
Erkrankung nach verdorbenem Fressen.
Im Bauch rumort es stark.
Nux vomica D6
Dosis: 5 Globuli je 3mal am Tag

Der Hund oder die Katze hat rote und angeschwollene Mandeln, die Lymphknoten im Hals sind angeschwollen.
Der Hals und Rachen ist rot, man sieht helle Beläge.
Der Hund oder die Katze zeigt Schmerzen beim Essen oder Trinken.
Es bilden sich vereinzelt leicht blutende Geschwüre an den Schleimhäuten.
Der Hund oder die Katze hat Beschwerden beim Schlucken. Der Hund oder die Katze hat viel Durst.
Es bildet sich ein dünnflüssiges und wundmachendes Sekret, das Sekret stinkt.
Der Hund oder die Katze ist berührungsempfindlich.
Verschlimmerung der Beschwerden bei Wärme, durch Kälte, in der Nacht
Mercurius solubilis
Eine mögliche Dosierung ist zum Beispiel: D8, zweimal eine Gabe pro Tag

Der Auslöser war eine Infektion oder starke Hitze.
Plötzlicher Krankheitsbeginn. Der Hund hat hohes Fieber.
Das Herz klopf sehr stark.
Der Hund hat Nasenbluten und eine heisere Stimme.
Der Hund hat Zwingerhusten.
Der Hund hat keinen Durst.
Der Hund hustet laut und heiser.
Der Hund hat kalte Pfoten.
Die Bindehäute sind sehr rot und trocken.
Der Hund wirkt apathisch.
Der Hund will sich nicht bewegen.
Rachenschleimhäute und Nasenschleimhäute sind rot und trocken.
Verschlechterung der Beschwerden: durch Berührung, aufgrund von Feuchtigkeit, durch Geräusche, durch Kälte und Licht.
Belladonna D6
Einmal pro Stunde.

Sekret zieht Fäden und ist gelblich, Sekret ist wässrig, wund machend, teilweise mit Blut.
Verschlimmerung der Beschwerden: durch Kälte
Hydrastis canadensis
Eine mögliche Dosierung ist zum Beispiel: D4, dreimal am Tag eine Gabe

Es bildet sich ein zähes und fadenziehendes, schleimiges Sekret von weiß-gelblicher Färbung und schlechtem Geruch.
Der Hund oder die Katze hat wie ausgestanzte Geschwüre.
Verschlimmerung der Beschwerden: bei Kälte, am Morgen, durch Nässe
Kalium bichromicum
Eine mögliche Dosierung ist zum Beispiel: D4, dreimal am Tag eine Gabe

Die Erkrankung ist subakut oder auch chronisch.
Es bildet sich gelbliches, wundmachendes Sekret in der Nase, das Mal fließt, dann Mal fest ist.
Besserung der Beschwerden: im Freien, an der Sonne, durch Ruhe.
Cinnabaris
Eine mögliche Dosierung ist zum Beispiel: D6, dreimal am Tag eine Gabe

Ausfluss aus der Nase, Sekret ist gelblich bis grünlich, es macht nicht wund und ist mild.
Oft eingesetzt bei Staupe.
Pulsatilla pratensis
Eine mögliche Dosierung ist zum Beispiel: D6, dreimal am Tag eine Gabe

Es bildet sich Eiter. Es bildet sich Sekret von gelblicher bis grünlicher Färbung, es ist wässrig und wundmachend.
Der Hund oder die Katze bekommt kaum Luft. Er bzw. sie schnieft.
Der Hund oder die Katze hat einen Geruch wie alter Käse aus dem Maul.
Der Hund oder die Katze hat Fieber.
Verschlimmerung der Beschwerden: trockene Kälte, am Morgen
Besserung der Beschwerden: bei Wärme, feuchtes Wetter
Hepar sulfuris
Eine mögliche Dosierung ist zum Beispiel: D8, zwei- bis dreimal am Tag eine Gabe, maximal 2 Tage geben.

Der Auslöser war ein Luftzug oder eine Infektion.
Der Hund niest oft, es bildet sich dünnflüssiges Sekret in der Nase, das wund macht.
Ebenso wund machender Augenausfluss.
Verschlechterung der Beschwerden: bei Wärme und Hitze, am Abend, in der Nacht
Verbesserung: an der frischen Luft, bei Kälte.
Allium cepa D3
3mal täglich eine Gabe

Ursache ist eine Vireninfektion.
Der Hund hat ansteigendes Fieber.
Der Hund kann Flüssigkeiten schlecht schlucken.
Der Hund hat geschwollene Halslymphknoten.
Die Beschwerden beginnen linksseitig und bleiben auf der linken Seite stärker.
Der Hund hat bläuliche Schleimhäute.
Der Hund hat rote Augen die wässrig tränen.
Der Hund hat kaum Appetit.
Der Hund niest oft, auch in Anfällen.
Der Hund ist am Hals empfindlich auf Berührungen.
Es bildet sich kaum Sekret.
Verschlechterung der Beschwerden: nach dem Schlaf, durch kalte Luft.
Verbesserung: an Frischluft
Lachesis D8
3mal täglich eine Gabe

Es bildet sich wässriges Nasensekret, das aber mild ist und nicht wund machend.
Man sieht dem Hund die Schmerzen an.
Der Hund hat intensiv gerötete Bindehäute.
Der Hund überreagiert auf Licht.
Der Hund hat wässrige Augentränen.
Verschlechterung der Beschwerden: am Abend
Euphrasia D3
3mal täglich eine Gabe

Das Tier ist antriebslos, lustlos, es will immer schlafen.
Der Hund oder die Katze hat Urin von dunkelgelber bis brauner Färbung.
Die Katze oder der Hund hat ab und an einen gelblichen Durchfall.
Der Hund oder die Katze hat kaum Appetit.
Der Hund oder die Katze hat am Oberbauch links sehr berührungsempfindlich.
Das Tier hat starke Blähungen.
Es besteht eine Unverträglichkeit von Fleisch, das Tier will auch keines essen.
Möglicherweise hat das Tier eine Gelbsucht.
Es kommt zu Erbrechen.
Die Beschwerden verschlimmern sich durch Essen.
Carduus marianus
Eine mögliche Dosierung ist zum Beispiel: D4, dreimal am Tag eine Gabe

Reichlich Urin mit häufigen Drängen. Urin dann aber spärlich und mit stechendem Geruch.
Calcium fluor

Urin mit Eiter und Schleim. Rote sandige Ablagerungen von Harnsäure im Urin. Muss nachts aufstehen, um zu urinieren.
Silicea

Konstanter Harndrang, wenn das Tier steht oder geht. Spasmodische Harnverhaltung. Schmerzen nach dem Einsetzen eines Katheters.
Magnesia phos

Harninkontinenz bei jungen Tieren. Urin ist dunkelrot. Häufig bei Diabetes. Erschlaffung der Blase.
Natrium phos

Schneidende Schmerzen nach dem Wasserlassen. Blasenentzündung. Unfreiwilliges Wasserlassen beim Gehen, Husten usw. Harninkontinenz.
Natrium mur

Entzündung der Blase, in der chronischen Phase, Eiter bildet sich. Roter Urin mit Fieber. Nephritis.
Calcium sulfuricum

Blasenentzündung mit körperlicher Schwäche oder Mangel an Energie, Erschöpfung.
Häufiges Wasserlassen. Nervöse Schwäche. Inkontinenz von Urin aus Nervenschwäche. Blutungen aus der Harnröhre. Lähmung, die die Schließmuskel betreffen. Urin stark gelb gefärbt. Jucken in der Harnröhre. Schneidende Schmerzen in der Blase und der Harnröhre.
Kalium phosphoricum

Harninkontinenz, Schwäche des Schließmuskels. Unfreiwilliges Wasserlassen in der Nacht. Blasenentzündung mit Schmerzen, Hitze oder Fieber. Unterdrückung des Urins mit Fieber. Übermäßige Absonderung des Urins.
Ferrum phosphoricum

Unwiderstehlicher Drang zu urinieren tagsüber, verschärft durch Stehen und begleitet von Schmerzen entlang der Harnröhre. Unfreiwilliges Wasserlassen.
Polyuria simplex
Alphabetisches Verzeichnis der Krankheiten
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